BQ Aquaris M5.5 (Erster Eindruck)

In den letzten Monaten durfte ich BQ als europäische Smartphone-Marke kennen lernen und konnte schon einen Blick auf deren schlichte und dennoch edle LTE-Dualsim-Handys Aquaris M4.5 und M5 werfen. Ganz frisch gesellt sich nun als größter Bruder das M5.5 dazu.

Heute erhielt ich freundlicherweise passend zum Wochenende mein Testexemplar und kann somit nun einen ersten Eindruck und ein paar Bilder liefern.

BQ Aquaris M5.5BQ Aquaris M5.5BQ Aquaris M5.5BQ Aquaris M5.5BQ Aquaris M5.5BQ Aquaris M5.5BQ Aquaris M5.5BQ Aquaris M5.5Wie schon die bisherigen Repräsentanten der M-Serie ist auch dieses aus dem mir gut gefallendem, matten Kunststoff gefertigt und wirkt durch die Schlichtheit zwar nicht sonderlich spektakulär aber dennoch angenehm edel.

Hier nun stichpunktartig meine ersten Eindrücke:
  • Sehr verwindungsfest. Das M5 knarzt beim Verdrehen noch merklich. Das M5.5 widersetzt sich dem nun erfolgreich.
  • Auch die übrige Verarbeitung ist wie bei den anderen „M“s über alle Zweifel erhaben.
  • Die zum Schutz gegen Kratzer etwas übers Display stehende schmale Gehäusekante fühlt sich in der Hand und am Ohr immer noch ein wenig unangenehm an.
  • 5,5″ sind groß und nicht für jeden angenehm zu halten. Mit einer Hand kommt man beispielsweise nicht bis zum gegenüberliegenden Displayrand. Im Vergleich mit anderen 5,5″-Handys ordnet es sich hier aber meiner Meinung nach im Mittelfeld ein. Eine zweihändige Bedienung ist somit in vielen Fällen erforderlich.
  • Im Vergleich mit M5 etwas schmalere Bezel seitlich und unten.
  • Akku 3620mAh statt 3120mAh –> 16% mehr Kapazität. Dürfte also wie beim kleineren auch wieder locker zwei Tage halten.
  • Durch die Verwendung von Softkeys sollte auf dem Bildschirm wirklich für jeden ausreichend Platz für Webseiten, etc. sein.
  • 4 statt 2 Mikrofone an allen Seiten zur Nebengeräuschunterdrückung beim Telefonieren. Bin hier z.B. mit meinem Motorola Moto X sehr zufrieden, das diese Unterdrückung sehr erfolgreich erledigt. Das M5 konnte mich in der Beziehung aber auch schon überzeugen.
  • Android 5.1.1 Trotz gleichem Prozessor, gleicher RAM-Größe und identischer Auflösung verhält es sich nun etwas schneller als das M5
  • Inzwischen Unterstützung für 5GHz-WLAN. Für Verbindungen in dicht besiedelten Wohngebieten ein netter Vorteil.
  • Leider wie beim M5 keine App-Berechtigungseinstellungen. Hier hat das M4.5 den beiden etwas voraus. Dafür können bei den „Großen“ (M5, M5.5) Apps auf die SD-Karte ausgelagert werden.

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Sollten Sie schon Fragen irgendwelcher Art haben, freue ich mich über Kommentare. Leider werde ich das Gerät nicht allzu lange bei mir haben – für grundlegende Antworten sollte es aber genügen ;-)

BQ Aquaris M5.5 auf Amazon – ca. 229€ (Dezember 2015)
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BQ Aquaris M5.5
Bewertung
4

5 Gedanken zu „BQ Aquaris M5.5 (Erster Eindruck)

  • 4. November 2015 um 20:43
    Permalink

    Hallo,
    zunächst mal danke für die ersten Eindrücke.
    Mich interessiert insbesondere die Kamera, da meines Wissens eine andere als im M5 verbaut wurde.

    Antwort
    • 4. November 2015 um 21:32
      Permalink

      Hey Michael,
      Die Kamera wird auf jeden Fall einer der Punkte, die ich besonders beleuchten möchte, da sie ja tatsächlich eine ganz andere als im M5 ist.
      Das restliche Telefon ist im Grunde wirklich ein M5 in groß ;-)
      Ein bisschen gedulden müsstest du dich aber noch, da das Telefon natürlich im realen Leben und auch zumindest ein wenig langzeitlich getestet werden soll.

      Antwort
      • 4. November 2015 um 22:08
        Permalink

        Hi,
        vielen Dank.
        Ist so eilig nicht, obwohl es schon ein wenig in den Fingern juckt.

        Antwort
  • 27. Dezember 2015 um 12:52
    Permalink

    Hallo :)
    Kurze Fragen: 2GB RAM oder 3? 32 oder 16GB Flash?

    Antwort
    • 28. Dezember 2015 um 3:28
      Permalink

      Würde inzwischen generell zu der 3GB-Variante greifen. Das Handy läuft einfach flüssiger – egal was man damit anfängt. Und der Preisunterschied ist nicht allzu enorm. Macht auf lange Sicht mehr Spaß.
      Beim Speicher ist das etwas schwieriger. In meinen Szenarien reichen in der Regel die 16GB gut aus – vor allem wenn man auf Micro-SD-Karten ausweichen und Apps nutzt, die ausgelagert werden können.
      Für entspannte Nutzung ohne allzu viele Gedanken würde ich aber auch hier zur größeren Variante greifen. Allein schon deswegen, weil es das 3GB-Modell ja nur mit 32GB gibt:
      http://www.amazon.de/dp/B0142V2X8E/?tag=kuefeldtde-21

      Antwort

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