MonkeyCanz Bluetooth Outdoorbox

Auf der Suche nach empfehlenswerten Bluetoothboxen durfte ich neben der Expower S7720 auch dieses Modell testen und war gespannt, ob sie den Titel „Outdoorbox“ verdient.

Lieferumfang

Neben der englischen, aber gut geschriebenen Anleitung finden sich in der sportlich aussehenden Verpackung ein 3,5mm-AUX-Kabel und ein Micro-USB-Kabel. Wer noch keinen Netzadapter, wie er bei vielen Handys dabei liegt, besitzt müsste sich vorher noch einen besorgen – oder den MonkeyCanz am PC aufladen.
Ansonsten kann ich z.B. das Anker 2-Port USB Ladegerät empfehlen.

MonkeyCanz Bluetooth Outdoorbox

Design & Verarbeitung

Mit seiner farbenfrohen Optik ist er klar dem sportlichen Bereich zuzuschreiben. Er ist hierbei ausreichend kompakt dimensioniert, um ihn noch angenehm in der Hand halten oder im Flaschenhalter des Fahrrads transportieren zu können – außerdem lässt er sich mit dem Karabiner praktischerweise an Rucksäcken oder ähnlichem befestigen. Die Verbindung scheint hierbei recht stabil und einen Abriss muss man wohl nicht befürchten.
Ansonsten fassen sich sämtliche Flächen durch eine anständige Gummierung gut an und unnötig große Spaltmaße konnte ich nicht feststellen.
Aus vollkommen unverständlichem Grund besitzt die Box trotz deren allumfassender Gummischicht jedoch keinerlei Abdeckung für den 3,5mm-Klinken- oder USB-Port. Bei der parallel getesteten S7720 und sämtlichen bisher gesehenen Outdoorlautsprecher ist dieser Schutz absolute Selbstverständlichkeit, was dazu führt, dass Staub, Sand und alles andere problemlos diese Eingänge verschmutzen kann.
Das ist in meinen Augen beinahe ein No-Go und jeder der mit dem Gedanken spielt, diese Box mit an den Strand zu nehmen, sollte sich auf jeden Fall Stöpsel für die offenen Ports zulegen.
Für den Einsatz zuhause oder auf der Wieso sollte das kein ganz so großes Problem darstellen und Stürze sollte die MonkeyCanz dank der dicken Gummihülle gut wegstecken.

MonkeyCanz Bluetooth OutdoorboxMonkeyCanz Bluetooth Outdoorbox

Funktion

Dank NFC kann die Box nach dem Anschalten mit kompatiblen Telefon in kürzester Zeit verbunden werden. Ein kurzes Berühren der Oberseite mit der Sartphone-Rückseite reicht hierfür aus.
Alternativ kann sie aber natürlich auch herkömmlich über das Bluetoothmenü oder auch per 3,5mm-Klinkenkabel verbunden werden. Die Box erkennt den Betriebsmodus hierbei automatisch.
Über auf der Oberseite vorhandene Medientasten kann man außerdem die Musik steuern. Sollte sich das Handy zum Beispiel zum Schutz in einer Tasche befinden, ist das höchst praktisch.
Sollte man sein Mobiltelefon jedoch abseits einer Steckdose aufladen wollen, müsste man zu einem anderen Modell greifen. Die MonkeyCanz bietet mit ihren recht geringen 2000mAh leider keine „Powerbank-Funktionalität“ bzw. einen USB-Ausgang.

Klang

Überrascht hat mich hier vor allem die mögliche Lautstärke. Diese reicht locker aus, um auch im Garten, am See oder sonst wo im Außenbereich ordentlich Musik hören zu können.
Die Qualität ist hierbei ganz ordentlich. Bässe sind je nach Aufstellung einigermaßen vorhanden (unter einem Tisch oder einer geschlossenen Bank gewinnt so eine kompakte Box durch den größeren Resonanzraum noch einmal an Volumen) und Mitten und Höhen hören sich einigermaßen sauber an.
Klar – an eine größere und mehrfach so teure Creative Roar oder Bose Soundlink kommt sie da nicht heran – aber für die Größe bin ich durchaus zufrieden.
Leider reicht sie klanglich aber auch wieder nicht ganz an die nebenbei getestete Expower.

Laufzeit & Reichweite

Dank energiesparendem Bluetooth-4.0 wird der 2000mAh-Akku effizient genutzt und die Abspielzeit von den laut Hersteller angegebenen 10h bei mittlerer Lautstärke sogar erreicht. Im Vergleich mit der doppelt so lang spielenden S7720 besitzt sie jedoch leider keine Anzeige zur restlichen Akkukapazität.
Ansonsten braucht man sich über zu geringe Reichweiten glücklicherweise keine Sorgen machen. Im Außenbereich werden 8m locker erreicht und auch die Stabilität kann überzeugen. „Musikstotterer“ traten nur sehr vereinzelt auf.

Fazit

Im Grunde könnte ich die MonkeyCanz aufgrund der guten Ton- und Fertigungsqualität für den regulären Einsatz wirklich weiter empfehlen. Leider erlaubt sie sich den meiner Meinung nach sehr unnötigen Patzer der fehlenden Abdeckung für den USB- und AUX-Port.
In Anbetracht der vergleichbaren Preise für MonkeyCanz- und [[ASIN:B00F0I2KKA Expower-Box]] würde ich also sehr zur zweiteren tendieren.
Gründe sind hierfür ebenso eine nochmal etwas bessere Audioqualität, ein dreimal so großer Akku, die bessere Abdichtung gegenüber äußeren Einflüssen und die Möglichkeit, sein Handy per USB zu laden. Das ganze bei gleicher Größe.

Die MonkeyCanz empfehle ich all jenen, die keinen allzu dichten Schutz benötigen, eine farbenfrohe Optik suchen und sich sehr einfach per NFC verbinden möchten.



Über Fragen und Anregungen in den Kommentaren freue ich mich sehr. Meine Erfahrungsberichte spiegeln meine persönliche aber hoffentlich relativ objektive Meinung wieder wobei ich es vermeide, die Texte zugunsten irgend eines einzelnen Herstellers zu beschönigen.


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MonkeyCanz Bluetooth Outdoorbox
Bewertung
3

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