Beaspire Wärmebildkamera, Thermalkamera 220 x 160

Zum Aufspüren von Wärme- oder Kältebrücken setzen die meisten auf Thermalkameras des Martkführers Flir. Dass es bei besserer Auflösung auch deutlich günstiger geht, zeigt dieses Modell von Beaspire.
Aufgrund guter Erfahrungen mit einer elektronischen Luftpumpe derselben Marke stieß ich auf diese Thermalkamera.

Ihr liegt noch eine passende Schutztasche mit Gürtelschlaufe und eine mehrsprachige Anleitung bei.

Die Kamera ist sehr gut verarbeitet. Das gesamte Gehäuse ist stoßabsorbierend beschichtet, sehr robust und besitzt gute Spaltmaße. Die angenehmen Druckpunkte der gummierten Knöpfe ermöglichen eine flüssige Bedienung. Alle Anschlüssel und die Frontlinse sind mit Gummiabdeckungen gegen Feuchtigkeit oder Fremdkörper geschützt. Kleiner Nachteil der Frontlinsenabdeckung: Sie hat im Gegensatz zu allen anderen Klappen keine Befestigung am Gehäuse, wodurch man sie leicht verlieren kann.

Nach dem Einschalten des Geräts ist die Bedienung beinahe selbsterklärend. Bei Unklarheiten ist die Bedienungsanleitung jedoch recht umfangreich und sollte auch Anfängern die Benutzung innerhalb weniger Minuten ermöglichen.

Die Bildauflösung ist für den Heimgebrauch und mittelgroße Objekte bzw. nähere Entfernungen bis 6m gut geeignet. Für genauere Messungen über größere Entfernungen sollte zu einem Gerät mit höherer Auflösung gegriffen werden. Wärmebrücken an Hausdämmungen sind mit dieser Auflösung beispielsweise nur grob festzustellen.

Die visuelle Graddifferenzierung ist recht genau und so lassen sich bei Zimmertemperatur z.B. bereits Fußabdrücke auf Laminat wahrnehmen.

Verschiedene Bildmodi lassen die Visualisierung auf die eigene Vorliebe abstimmen und angezeigte Elemente lassen sich recht flexibel de- oder aktivieren.

Mit ca. 6h ist die Akkulaufzeit auch für lange Arbeitstage ohne Zwischenladung geeignet. Von 0 auf 100% dauert eine Ladung des 5000mAh-Akkus etwa 4h.

Zur Bildübertragung kann man entweder die Micro-SD-Karte aus der Kamera nehmen oder die Kamera direkt mit einem USB-C-Kabel am PC anschließen. Wichtig ist hierbei nur, dass die Kamera angeschaltet wird, da der integrierte Kartenleser sonst nicht aktiviert wird.

Fazit

Aufgrund der guten Verarbeitung, der sehr langen Akkulaufzeit, der passablen Auflösung und des akzeptablen Preises kann ich die Wärmebildkamera für den Privat- und teilweise sicherlich auch gewerblichen Gebrauch bisher problemlos weiterempfehlen.
Wer mehr Auflösung oder zusätzliche Funktionen, wie einen fixierbaren Temperaturbereich benötigt, muss aktuell deutlich mehr ausgeben, kann sich hierbei aber auch die Geräte der Marke „Hti-Xintai“ ansehen, die beispielsweise gegenüber dem Marktführer Flir deutlich günstiger zu haben sind.

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Beaspire Wärmebildkamera, Thermalkamera 220 x 160 px
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